Der Feuerwehrverein hat bereits im März ein neues, lebensrettendes Gerät angeschafft: einen Automatisierten Externen Defibrillator (AED). Das kompakte Notfallgerät, das zur Wiederbelebung von Menschen eingesetzt wird, konnte dank Mitgliedsbeiträgen und Erlösen aus Vereinsfesten finanziert werden. Die Investition lag bei knapp 2.000 Euro!
Der AED hängt zunächst im Feuerwehrhaus, wo er sowohl den Einsatzkräften als auch Besucherinnen und Besuchern bei Veranstaltungen am Feuerwehrhaus einen großen Sicherheitsgewinn bietet. Gerade bei gut besuchten Festen schafft das Gerät einen spürbaren Mehrwert. Langfristig ist geplant, den AED Ende des Jahres auf das neue Löschgruppenfahrzeug 10 (LF 10) zu verladen, um ihn auch im regulären Einsatzdienst verfügbar zu machen.
Obwohl der AED grundsätzlich für die Anwendung durch Laien entwickelt wurde, ist innerhalb der Feuerwehr aufgrund des Arbeitsschutzes eine Einweisung erforderlich. Hintergrund ist außerdem, dass die Feuerwehr im Einsatzfall eine besondere Garantenstellung gegenüber der Bevölkerung trägt – sie ist in besonderem Maße für eine korrekte und verlässliche Hilfeleistung verantwortlich. Daraus ergeben sich höhere Standards als für Privatpersonen. Das interne Training übernehmen die in der Feuerwehr aktiven Notfall- und Rettungssanitäter, sodass keine zusätzlichen Kosten entstehen und die Ausbildung optimal an die Einsatzrealität angepasst ist.
In Semd wird seit 2013 kein Voraushelfer-System mehr betrieben, da glücklicherweise mehrere Rettungswachen in unmittelbarer Nähe angesiedelt sind und die Region somit sehr gut rettungsdienstlich abgedeckt ist. Mit der Anschaffung des AED investiert der Feuerwehrverein dennoch weiter in Sicherheit, schnelle Hilfe und bestmögliche Versorgung im Notfall – für die eigene Einsatzabteilung wie auch für die Bürgerinnen und Bürger.
v.l.n.r: Wehrführer Lion Hirschel erhält den neuen AED vom Vereinsvorsitzenden Pascal Hoffmann. Mit dabei unser AED‑Trainer André Kinz.

