Nach einem kurzen, unwetterartigen Schauer alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr zu einem Brand im Garten sowie zu einem Baum und Gestrüpp, die durch eine herabhängende Hochspannungsleitung in Brand geraten waren. Vor Ort sperrte die Feuerwehr die Einsatzstelle zunächst großflächig ab und stellte den Brandschutz sicher. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass eine 110-kV-Leitung von einem abgebrochenen Ast getroffen worden war und dadurch durchhing. Bis zum Eintreffen des Energieversorgers wurde der Gefahrenbereich mit einem Abstand von deutlich mehr als drei Metern abgesperrt. Hintergrund ist die mögliche Entstehung eines sogenannten Spannungstrichters im Falle eines Abrisses der Leitung. In diesem Fall ist ein Sicherheitsabstand von mindestens 20 Metern einzuhalten.
Parallel zu diesem Einsatz meldete die Leitstelle einen umgestürzten Baum auf der Landstraße zwischen Semd und dem Semder Kreuz. Beim Vorbeifahren der Einsatzkräfte war dieser jedoch bereits von Verkehrsteilnehmern in den Straßengraben gezogen worden, sodass hier kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich war.






